Wie Materialien gezielt mit Kunststoff oder Füllstoffen beschichtet werden

Pulverstreuen

Beim Pulverstreuen werden feine thermoplastische Pulvermaterialien auf textile Materialien aufgebracht. So lässt sich genau festlegen, wie viel Kunststoff oder anderes Material auf ein Halbzeug kommt. Dieses Verfahren ist ein wichtiger Zwischenschritt, um neue Verbundmaterialien oder Prepregs zu entwickeln.

Ihr Nutzen – warum Pulverstreuen für Sie interessant ist

Pulverstreuen hilft Ihnen dabei, Materialeigenschaften gezielt einzustellen, ohne gleich große Produktionsanlagen umzubauen oder zu blockieren.

Ihre Vorteile:

  • Tests zu neuen Materialkombinationen - schnell und kontrolliert
  • Sie bestimmen selbst, wie viel Kunststoff oder Füllstoff eingesetzt wird
  • Entwicklung neuer Materialkombinationen ohne Serienrisiko
  • Zeit und Kosten in der Entwicklungsphase sparen
  • Sicherheit für spätere Produktionsentscheidungen

Kurz gesagt: Sie probieren im Kleinen aus, was später im Großen funktionieren soll.

Was beim Pulverstreuen genau passiert

Ein textiles Material läuft unter dem Pulverstreuer hindurch. Dabei wird das gewünschte Pulver gleichmäßig auf die Oberfläche aufgebracht. Die Menge kann sehr fein oder sehr hoch eingestellt werden. So lassen sich unterschiedliche Materialaufbauten realisieren, je nach Anforderung.

Der Pulverstreuer kann als Stand-Alone-Variante arbeiten oder mit anderen Anlagen kombiniert werden. Dadurch ist das System sehr flexibel einsetzbar.

Technische Möglichkeiten beim Pulverstreuen

Flexible Einstellung für unterschiedliche Anforderungen

  • Einstellbare Streubreite von 25 bis 600 mm
  • Betrieb unabhängig oder synchron mit vorhandenen Anlagen möglich
  • Streumengen von sehr feinen bis zu hohen Aufträgen je nach Pulver
  • Präzise Einstellung über Walzengeschwindigkeit und Abstreifelemente
  • Zusätzliches Transportband für empfindliche oder anspruchsvolle Materialien

Verarbeitbare Materialien

  • Thermoplastische Klebstoffe
  • Epoxidpulver
  • Rezyklate
  • Aktivkohle
  • Füllstoffe
  • Sand und körnige Materialien

Damit lassen sich sowohl klassische als auch funktionale Materialaufbauten realisieren.

Typische Anwendungsbeispiele

Pulverstreuen wird eingesetzt, wenn Materialien gezielt verändert oder verbessert werden sollen.

Entwicklung neuer Prepregs

Vorbereitung von Materialien für den Leichtbau

Beschichtung textiler Materialien

Aufbau von Sandwichmaterialien

Funktionale Erweiterung von Verbundmaterialien

Warum Cetex?
Ihr Vorteil beim Pulverstreuen

Cetex setzt Pulverstreuen nicht als isolierten Prozess ein, sondern als Teil einer ganzheitlichen Materialentwicklung.

Das unterscheidet uns:

  • Flexible Nutzung in Kombination mit anderen Anlagen
  • Große Bandbreite an möglichen Materialmengen
  • Hohe Erfahrung aus vielen Entwicklungsprojekten
  • Fokus auf praxisnahe Lösungen statt reine Theorie

Wir helfen Ihnen, Materialideen sicher zu testen und weiterzuentwickeln.

Mit dem Pulverstreuen bei Cetex testen Sie neue Materialkonzepte einfach, kontrolliert und ohne Risiko für Ihre laufende Produktion.

Ihr Ansprechpartner Max Mustermann berät Sie gern persönlich.